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Gedanken zum Jahresende 2015

Liebe Freunde und Bekannte,
sehr geehrte Geschäftspartner/Innen,

Mama's Kekse  - wie immer die besten der Welt - sind aufgefuttert und der Weihnachtsbaum nadelt schon.
Nachdem wir Weihnachten bei 18°C im Garten Kaffee trinken konnten, (eine neue Definition des Wortes "Wintergarten") ist es an der Zeit das neue Jahr zu planen, und das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen.

In 2015 gab es wieder viele runde Geburtstage:
- Bill Gates ist 60 und Windows 95 würde 20.
- 20 Jahre eBay, schon früh dabei und unkaputtbar.
- 20 Jahre MP3, und die Verkaufszahlen von Schallplatten steigen wieder!
- 25 Jahre WWW.  1990 stellte Tim Berners-Lee die erste "Webseite" unter „info.cern.ch“ online.
- 20 Jahre Yahoo. Zuerst noch unter  http://akebono.stanford.edu/yahoo  zu finden.

Geht man noch eine paar Jahre zurück, dann zeigt sich wie drastisch sich die Rechenleistung und
damit auch die Möglichkeiten verändert haben.
Ein IBM 360 Großrechner, vorgestellt 1964, hatte 64 - 512 Kilobyte Hauptspeicher und eine externe Festplatte (Kühlschrank groß) hatte 7.2 MByte. Heutige USB Sticks speichern rund 9000 mal soviel.
Eine aktuelle Smartwatch hat mal eben 4000 MByte, also das  555 fache. 
Auch der Leistungsvergleich ist enorm. Hatte der obiger Großrechner ca. 0,2 MFlops (Megaflops, einfach gesagt 0,2 Millionen Multiplikationen pro Sekunde). 20 Jahre später hatte der leistungsfähigste Rechner der Welt, die "Cray-2" etwa 2000 MFlops. Das entspricht der Leistung eines heutigen300 Euro Smartphones!

Und was machen die Menschen mit all der Leistung?  !! Selfies !!
Selfie ist für mich das Unwort des Jahres. Aber witzig ist:
Jugendliche posten ihre Selfies auf Instagram, die sie beim abmelden von Facebook zeigen.
Oder so: Gelangweilte Kids filmen sich beim langweilen in ihren Zimmern, damit andere gelangweilte
ihnen beim nichts-tun zugucken können währen sie sich auch langweilen. (YouGov)
Ob das dann die Leistungsträger der Industrie 4.0 werden, muss sich noch zeigen.

Auch unsere Sprache hinkt der Leistung hinterher. Anstelle ausführlicher Beschreibungen gibt es "Twitter-Sprech". z.B. "Let’s vote challenge #NBCUniversal, @Google, @BroadbandTV, http://bit.ly/QtQET+,  #iptv". Auch unsere liebe "Express" übt sich, wie stets, in kurzen Sätzen.

Ein Zitat aus 2015: Kühlschrank leer, zugestochen – Freispruch!

Da freue ich mich über ein pointiertes Zitat aus Spiegel Online:
Times New Roman im Lebenslauf ist wie Jogginghose beim Bewerbungsgespräch.
Andere Online Medien zeigen uns immer mehr pseudo News der Art „Sie ahnen nicht, was hinter diesem Bild steckt“. Einziger Sinn dieser „BuzzFeed“ artigen Titel: Umsatz mit Werbung in Videos. Egal wie.
Alleine bei Focus.de gab es an einem Tag 18 dieser Einträge. Adieu Journalismus.

Die Sprache schrumpft, dafür wächst die Zahl der "Experten".
Noch nie habe ich in TV Beiträgen so viele Experten gesehen, die alle
"sehr sehr" viel Ahnung haben. Die sagen dann z.B. so aussagekräftige Dinge wie:
"Mit Digital Asset Management zum Omni-Channel Markenerlebnis". So isses!

Die kölsche „11“ ist dieses mal etwas kürzer vertreten.
Der FC belegte über Karneval 2015 den 11. Platz in der Tabelle. Und natürlich ist die 11 im Fußball die wichtigste Zahl: Eine Mannschaft (die Elf) hat 11 Mann. Bei Ärger gibt es dann 11 Meter.
Das Verwaltungsgericht in Köln hat am 11.11.2015, entschieden, das Google mit Gmail der Meldepflicht nach § 6 TKG (Telekommunikationsgesetz) unterliegt.

So nun möchte ich ihnen/euch eine schönes Jahr 2016,
und viel Gesundheit, Glück und guten Geschäfte.

Herzliche Grüße und bis bald
Frank Bitzer



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