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Überblick über einige Social Media Plattformen

Eine lockere Erläuterung ohne viel Statistik und Wissenschaft.

Die Social Media Angebote, auch als Web 2.0 bezeichnet, leben von den Eingaben der Nutzer. Sie stellen Bilder online, schreiben Beiträge und Kommentare. Bewerten und teilen die Beiträge mit anderen, leiten sie weiter und antworten. Dadurch entstehen soziale Gemeinschaften in denen sich freundlichen wie unfreundliche Einträge finden. Die meisten Plattformen lassen sich kostenfrei nutzen. Aber wie wird das Geld verdient. Zumeist mit Werbung. Manchmal auch mit Premium Diensten (z.B. Xing)
Viele Social Media Dienste sichern sich über die AGB's die Rechte an den eingestellten Texten und Bildern!
Vielen Nutzern ist dies gar nicht bewusst. Auch die Zugriffe auf die Adressdaten, und Standortinformationen in Kombination mit der Analyse der Texte und Bilder lässt sich für zielgenaue Werbung nutzen. Hier kommt Big Data zum Einsatz.

Twitter

Twitter ist ein Nachrichtendienst. Etablierten Nachrichtendiensten läuft Twitter durch seine Aktualität den Rang ab. Kaum ein Prommi der nicht seine/ihre Aktivitäten in den maximal 140 Zeichen langen "Tweets" über den Account veröffentlicht. Auch zahlreiche Firmen veröffentlichen hier ihre News. Um die Kürze der 140 Zeichen zu ergänzen lassen sich Links zu ausführlichen Texten, Bildern oder Videos einbetten. Über "hashtags" wie z.B. #digitalisierung können Beiträge verschlagwortet werden. Über das "@" Zeichen nimmt man Bezug auf einen Account, also Person oder Firma. (@fbdcon in @koeln)
Nach den #hastags und @names lässt sich suchen und Bezugnehmen. Ein weiteres Merkmal sind die "retweets", das zitieren einer anderen Meldung und das "liken" von Meldungen.
Twitter hat "nur" 350 Mio (Stand 10.2015) registrierte Nutzer. Im Gegensatz zu #facebook mit 1.5 Mrd.


Facebook

Facebook ist wie ein großer Schulhof. Alle "hängen rum", erzählen sich Geschichten und Neuigkeiten oder zeigen sich Bilder von sich selbst, den anderen oder der Welt. Man verabredet sich und plant die eine oder andere Aktivität. Und wie auf dem Schulhof gibt es die einen die man gerne mag (liked) und die anderen die man nicht so mag. Der Facebook Schulhof hat aber kein Öffnungszeiten, und manchmal hängen auch die Eltern da rum :-( .
Die Altersgruppe 10 - 15 ist inzwischen häufig lieber bei SnapChat und Instagram unterwegs.

Snapchat

Ein seit 2012 bekannter Instant Massenger / Chat Dienst mit der Besonderheit, das die eingestellten Photos für die Betrachter nur wenige Sekunden sichtbar sind. Ende 2016 rund 100 Mio Nutzer und 7 Mrd. Bilder/Videos täglich. Die fehlende Möglichkeit des weiterleitens der Bilder macht wohl den Reiz bei SnapChat aus.



Instagram

Bei Instagram steht das teilen der Bilder und Video im Vordergrund. Viele Einträge im Micro Blogging Dienst werden auch in andere sozialen Netzwerken verbreiten. Wird intensiv von Show Prommis genutzt. Die Bilder können in der App bearbeitet werden. Die dienst wurde 2012 von Facebook für 1 Mrd. US$ gekauft.

WhatsApp

Instant-Messaging-Dienst mit dem Messages in Realtime ausgetauscht werden können. User können Gruppen einrichten, und so die Sichtbarkeit eingrenzen. Der Dienst steht, wie auch andere, in der Kritik, weil auf sehr viele Daten der Nutzer zugegriffen wird. So ist zwingend die Angabe der Telefon Nr. nötig.
Später wurden auch die Verteilung von Photos, Videos und Audio Daten möglich. Aus WhatsApp wurde 2014 von Facebook aufgekauft. Anfang 2015 hatte WhatsApp rund 800 Mio Nutzer.
Dienste wie WhatsApp, Twitter, Facebook oder Snapchat sind für den Rückgang der SMS Nachrichten verantwortlich, mit den die Telkos einige Euros verdient haben. Ende 2015 wurden ca. 40 Milliarden Nachrichten, 1,5 Milliarden Fotos und 250 Millionen Videos verschickt.


Pinterest

Pinterest ist eine Social Community in der Bilder an virtuellen Pinwänden "gehängt" werden. Diese werden dann, wie auch in anderen Plattformen, geteilt, geliked und kopiert. (re-pin) Hier geht es hauptsächlich um Hobbys, Mode und andere Interessen. Dadurch ist Pinterest interessant für Marketing Firmen, da hier Vorlieben der Nutzer sehr gut analysiert werden können. These: Pinterest weist auf kommende Trends hin.
Hat Ende 2015 rund 100 Mio Nutzer weltweit.

Tumblr

Tumblr wurde schon 2007 gegründet. Hier werden Texte, Bilder und Videos gepostet, verlinkt und beantwortet. Tumblr hat nicht die Größe von Facebook oder Twitter erreicht. Gilt eher als Kultig. Hier finde sich auch einige halbseidene Inhalte. Wurde 2013 von Yahoo aufgekauft. Hatte Ende 2015 rund 230 Mio Nutzer.


Flickr

Bilder und Video Community. Hier finden sich recht hochwertige Bilder die von den User in Alben sortiert werden. Auch hier ist das Taggen, Liken, Antworten möglich.
Wurde schon 2005 von Yahoo aufgekauft. Hatte Ende 2015 knapp 100 Mio. User

CraigsList

Eine anarchistische Version von Ebay. Von Craig Newmark schon 1995 als Mailverteiler gegründet.
Bietet nach Art der amerikanischen Kleinanzeigen (Classifieds) Dinge zum Tausch oder Kauf an. Hat weltweite Ableger mit lokalem Bezug. Das Peace Zeichen als favicon in der URL Zeile zeigt den immer noch vorhandenen Hippi Spirit.

Periscope

Ein Live Video Streaming Dienst der zu Twitter gehört. Ist erst seit Anfang 2015 aktiv.

Merkmale:

xing , twitter , snapchat , facebook , whatsapp , instagramm , social-media



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